Test: Osprey Aura AG 50 Rucksack für Damen

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Ein Rucksack für mehrtägige Wanderungen. Ein Rucksack für Backpacking-Reisen mit der Bahn. Ein Rucksack für Hüttentouren. Man könnte eine Sammlung anlegen, wenn man für jede Aktivität einen anderen braucht. Was, wenn es einen Rucksack gibt, der vielseitig einsetzbar ist? Der Osprey Aura AG 50 für Damen kommt dem sehr nahe. Ich habe ihn ein paar Monate bei diversen Outdoor-Touren getestet und verrate euch in diesem Testbericht, warum der (Wander-)Rucksack praktisch ist.

Werbehinweis: Dieser Artikel enthält Werbung für meinen Kooperationspartner Osprey, der mich zu dieser Reise eingeladen hat. Alles, was du in diesem Artikel liest, beruht auf meinen eigenen Erfahrungen und Meinungen.

Rückensystem: als ob der Rucksack dich umarmt

Jedes Mal, wenn ich den Osprey Aura AG aufsetze, fühlt es sich an, als würde ich von dem Rucksack umarmt werden. Rücken-, Schulter- und Hüftgurte lassen sich perfekt an den Körper anpassen und sind innen mit einer weichen Schicht ausgestattet. Wenn man dann noch das flexible, atmungsaktive Netzrückensystem hinzunimmt, wird klar, warum der Rahmen so bequem ist. Ein großes Plus ist der Hüftgurt mit Reißverschlusstaschen: Er verteilt nicht nur die Last gut, sondern die Reißverschlusstaschen können für Dinge genutzt werden, die man unterwegs schnell braucht, aber dazu später mehr. Der Hüftgurt ist recht steif und das Aufsetzen des Rucksacks kann daher am Anfang etwas Übung erfordern. Außerdem bin ich ein großer Fan des luftdurchlässigen Rückensystems. Das ist angenehm, wenn man an einem Sommertag wandert oder mit dem Rucksack an einem warmen Reiseziel unterwegs ist.

Viele Fächer für einen gut organisierten Rucksack

Der Rucksack hat zwei Fächer, die durch einen dünnen Trennboden getrennt sind, den man auch abnehmen kann (nicht aber ganz rausnehmen). Das obere Fach ist über eine große Öffnung zugänglich, die man mit einer Schnur auf- oder zuziehen kann. Das untere Fach ist mit einem Reißverschluss zugänglich. Auf der Oberseite des Rucksacks befindet sich ein „Deckel“ mit zwei horizontalen Reißverschlusstaschen: eine große und eine kleine (mit Schlüsselhaken). Man kann den Deckel des Rucksacks auch ganz abnehmen – man verschließt den Rucksack mit einer zusätzlichen Abdeckung, dem „Flapjack“.

An der Vorderseite des Rucksacks befindet sich ein Fach aus dehnbarem Material. Dies ist nützlich, um den Regenjacke oder den Pulli schnell zu verstauen. Und dann hat der Rucksack noch zwei Seitenfächer für Wasser- oder Thermosflaschen. Durch sowas bemerkt man: Osprey weiß, wie man einen Rucksack entwirft und produziert. Die Seitentaschen haben ein kleines Loch am Boden, durch das man die Flasche nach oben schieben kann, auch wenn man den Rucksack auf hat.

Und schließlich sind da noch die Taschen, die ich in keinem Rucksack mehr missen möchte: die am Hüftgurt. Der horizontale Reißverschluss ist beim Tragen des Rucksacks leicht zugänglich. Normalerweise packe ich dort Dinge hinein, auf die ich beim Wandern oder auf Reisen schnell zugreifen muss, z. B. meine Portemonnaie, ein Taschenmesser, einen Müsliriegel oder sogar mein Telefon. Achtung: Der Hüftgurt ist recht steif, so dass große oder harte Gegenstände nicht leicht hineinpassen. Mein Handy zum Beispiel passt gerade so hinein, aber es dürfte kein Zentimeter größer sein.

Beim Osprey Aura AG 50 kommt es auf die Details an

Osprey stellt Rucksäcke her und das war’s. Und das schon seit einigen Jahrzehnten. Bei einem Osprey-Rucksack merkt man, dass das Design gut durchdacht ist und Modelle wie der Aura AG über die Jahre ständig weiterentwickelt werden. Ein paar kleine Details von diesem Rucksack, die ich toll finde:

  • Schlaufen für Wanderstöcke, die so angebracht sind, dass sie beim Tragen des Rucksacks zugänglich sind
  • Sicherheitspfeife am Brustgurt
  • Kompressionsriemen an den Seitentaschen halten die Wasserflasche an ihrem Platz (also nie mehr: bücken und die Flasche fällt dabei auf den Boden)
  • Riemen zur Befestigung eines Schlafsacks (die auch abgenommen werden können)

Diese Art von praktischen Features geben dem Osprey Aura AG 50 das gewisse Extra. Wenn du auf der Suche nach einem minimalistischen Design bist, ist dies möglicherweise nicht ganz dein Ding.

Technische Spezifikationen des Damenrucksacks Osprey Aura AG 50

  • Gewicht: 2 kg
  • Inhalt: 50 l (bei M/L) und 47 l (bei XS/S)
  • Dimensionen (cm): 80 (l) x 38 (w) x 31 (d)
  • Materiaal Außenseite: 210D Nylon Honey Comb Contrast Recy BSAPP C0
  • Wasserdicht: Mit mitgeliefertem Regenschutz
  • Farbe: Enchantment Purple, Berry Sorbet Red oder Tungsten Grey

Der Aura AG ist ein Rucksack für Damen. Osprey macht zwei Ausführungen von jedem Rucksack, bei denen die Körpergröße berücksichtigt wird. Daher ist der Rückenteil der Damenrucksäcke z.B. kompakter als bei den Herren. Das Pendant für Herren ist der Osprey Atmos AG*.

Plus- und Minuspunkte des Osprey Aura AG für Damen

Du hast es wahrscheinlich schon beim Lesen des Testberichts bemerkt: Ich bin mit dem Osprey Aura AG 50 zufrieden. Ich werde kurz die Plus- und Minuspunkte dieses Rucksacks auflisten, damit du dir selbst ein Bild machen kannst, ob dies der richtige Rucksack für dein Outdoor-Abenteuer ist.

Diese Merkmale finde ich super

  • Tragekomfort durch Frame und Rückensystem
  • Regenhülle (klein, unten im Rucksack)
  • Verstellbare Hüft-, Schulter- und Brustgurte sowie Rückensystem
  • Viele kleine, gut durchdachte Details

Eine Überlegung wert

  • Der Zugriff auf die Sachen ist nur von oben oder durch den horizontalen Reißverschluss unten möglich.
  • Aufgrund der vielen Features ist der Osprey Aura AG 50 nicht unbedingt leicht (2 kg)

Der Osprey Aura AG 50 eignet sich für dich wenn…

… du eine mehrtägige Wanderung machen möchtest. Ein kleines und leichtes Zelt würde reinpassen.

… du einen vielseitigen Rucksack suchst, den du für Backpack-Reisen und Wanderungen verwenden kannst.

…wenn du, wie ich, viel mit dem Zug reist und für deine Reisen lieber einen Rucksack als einen Koffer benutzt. Denn: Mit einem Rucksack ist das Rennen für den Umstieg so viel einfacher 😉

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