Wandern im Herbst: 10 Tipps für Kleidung & sichere Touren

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Wälder in Rot, Braun, Orange und allen Farben dazwischen. Das goldene Licht. Die frische Luft und doch die Wärme der Sonne. Im Herbst in den Bergen zu wandern ist ein wunderbares Erlebnis. Es ist die Jahreszeit, in der sich die Natur verwandelt: langsam verabschiedet sie sich vom Sommer und bereitet sich auf den Winter vor. Für mich ist der Herbst eine der besten Jahreszeiten zum Wandern. Hier sind 10 Tipps, die das Wandern im Herbst in den Bergen noch angenehmer und sicherer machen.

Werbehinweis: Dieser Artikel enthält Werbung für meinen Kooperationspartner Maier Sports, mit dem ich langfristig zusammenarbeite und der mich für diesen Artikel unterstützt hat. Alles, was du in diesem Artikel liest, beruht auf meinen eigenen Erfahrungen und Meinungen.

1. Informiere dich über die aktuellen Bedingungen

Bevor du zu deiner Herbstwanderung in den Bergen aufbrichst, solltest du dich unbedingt über die aktuellen Bedingungen wie Wetter und Schnee informieren. Wandern im Herbst kann Überraschungen bringen. Während es im Tal noch sonnig ist, kann es auf dem Berg bereits schneien. Sei darauf vorbereitet, prüfe verschiedene Wetterberichte, schaue dir Webcams an, wenn es welche gibt, und versuche, die aktuellen Bedingungen am Berg abzuschätzen. Hier sollte man sich vor allem auf die örtlichen Behörden verlassen. Der Deutsche Alpenverein aktualisiert zum Beispiel regelmäßig das DAV-Bergwetter.

Schnee gibt es nur im Winter, oder? Täusch dich nicht. Im Herbst kann in den Höhenlagen bereits der erste Schnee fallen. Ja, sogar im September und Oktober. Wenn es im Tal regnet, kann es auf dem Berg schneien. Bevor du aufbrichst, solltest du dich also über die Wettervorhersage informieren und sehen, in welcher Höhe die Schneefallgrenze liegt. Ist mit Schnee zu rechnen? Je nach Route solltest du Gamaschen, Grödel oder Steigeisen mitnehmen. Übe den Umgang mit diesen Hilfsmitteln vor der Tour und überprüfe deine Ausrüstung regelmäßig.

2. Inversion: das faszinierende Wetterphänomen im Herbst

Im Herbst kann es zur Inversion kommen, einem faszinierenden Wetterphänomen, bei dem der Nebel im Tal hängt und man oben auf dem Berg in der Sonne wandert. Es ist nicht immer einfach, vor der Wanderung zu wissen, ob man über den Nebel steigen kann. Wenn es auf dem Berg Webcams gibt, kannst du sie dir vor deiner Wanderung anschauen.

3. Kluges Zeitmanagement für Herbstwanderungen

Im Herbst werden die Tage kürzer. Zwischen Juli und Oktober kann der Unterschied bis zu zwei Stunden Tageslicht betragen. Plane deine Touren also vernünftig. Im Herbst könnte es besser sein, kürzere Wanderungen zu unternehmen. Starte deine Wanderung früh, damit du genug Tageslicht hast, um die herbstliche Schönheit der Berge zu genießen. Falls du merkst, dass es dunkel wird und du es nicht in der geplanten Zeit schaffst, solltest du lieber umkehren oder die Wanderung abbrechen. Für den Fall, dass du in die Dunkelheit gerätst, solltest du immer eine Stirnlampe dabei haben. Zur Sicherheit kannst du außerdem deine Start- und (geplante) Endzeit mit jemandem teilen.

Herbst Oktober Wandern Alpen Berge

4. Kleidung fürs Wandern im Herbst: warm bleiben, wenig schwitzen

Schichten, Schichten, Schichten. Das ist auf Bergwanderungen immer wichtig, aber im Herbst noch mehr. So kannst du dich leicht an die wechselnden Temperaturen anpassen. Nimm immer eine zusätzliche warme Schicht mit, z. B. einen Fleece-Pullover. Und ganz wichtig: Im Herbst solltest du immer eine Mütze und Handschuhe dabei haben.

Für den Aufstieg trage ich in der Regel ein T-Shirt, über das ich eventuell noch ein Fleece ziehe, wenn es sehr kühl ist. Zum Beispiel der FAVE von Maier Sports. Dieser Hoodie ist aus elastischem und atmungsaktivem Fleece. Schön warm, aber nicht schwitzig. Durch den durchgehenden Reißverschluss kann man die Wärme gut regulieren. Auf dem Gipfel angekommen? Dann ziehe ich den Midlayer LANUS van Maier Sports darüber an. Diese Jacke ist mit gut isolierender Lavalan-Wolle von Schafen, die auf der Schwäbischen Alb leben, gefüttert. Das Material ist atmungsaktiv und an der Vorderseite auch winddicht. Perfekt für den Herbst!

5. Wandern im Herbst? Regenkleidung einpacken!

Herbst Wandern Regenkleidung

Der Herbst bringt oft unberechenbares Wetter mit sich, deshalb solltest du auf deiner Herbstwanderung immer Regenkleidung dabei haben. Eine wasserdichte Jacke und Hose schützen dich vor unerwarteten Regenschauern. Vergiss auch nicht, bei heftigen Regenschauern eventuell zusätzliche trockene Kleidung und ein zweites Paar Socken in deinen Rucksack zu packen.

Ich trage: die RAINDROP von Maier Sports. Eine wasserdichte Hose, die man sowohl über anderen Leggings/Hosen als auch einzeln tragen kann. Dank der langen Reißverschlüsse an der Seite des Beins zieht man sie sehr schnell an, wenn es plötzlich zu schütten beginnt. Je nach Temperatur ergänze ich mit der Jacke NARVIK (Wassersäule 20.000, dreilagig) oder METOR* (Wassersäule 10.000, lässt sich sehr klein in der Tasche verpacken).

6. Unverzichtbare Ausrüstung beim Wandern im Herbst

Neben der Standardausrüstung für Bergwanderungen, wie Erste-Hilfe-Set, Biwaksack und Navigationsgerät, können auch eine Stirnlampe, eine Sonnenbrille, Sonnencreme und Wanderstöcke bei einer Herbstwanderung in den Bergen sehr nützlich sein.

7. Genügend Essen und Trinken mitbringen

Berghütten und Almen sind im Herbst oft geschlossen, daher solltest du beim Wandern im Herbst ausreichend zu essen und zu trinken mitnehmen. Zwar ist man oft weniger durstig und schwitzt auch weniger als im Sommer, aber viel trinken ist wichtig. Nimm gesunde Snacks mit, die dir während der Wanderung Energie geben, z. B. Nüsse, Energieriegel und Obst. Und Schoki 😉

8. Die richtigen Schuhe für Wanderungen im Herbst

Für Herbstwanderungen in den Bergen eignen sich robuste Wanderschuhe mit einem guten Profil, um auf nassen Steinen und Herbstblättern Halt zu finden. Überprüfe regelmäßig, ob deine Schuhe noch in gutem Zustand sind und fette sie gelegentlich nach, damit sie wasserdicht bleiben.

9. Deine Hose darf dreckig werden 😉

Es gibt nichts Besseres, als ab und zu in eine tiefe Herbstpfütze zu hüpfen. Oder einen matschigen Weg entlang zu laufen. Oder auf einer Wiese zu hocken. Oder… Du weißt schon, was ich meine. Bei einer Herbstwanderung wird die Hose einfach dreckig. Und das ist okay so.

Ich trage im Herbst gerne die FORTUNIT XR* von Maier Sports. Diese Wanderhose ist hochelastisch und leicht (400 Gramm). Wenn es kühl ist, hält sie warm und wenn es tagsüber wärmer wird, ist sie schön luftig. Wenn es richtig kalt ist, ziehe ich eine Thermo-Tights darunter an – das geht locker. Sie trocknet super schnell, man kann also auch mal in eine Pfütze springen und ein bisschen nass werden 😉 Vom Schnitt her ist die Hose ein bisschen wie eine Jogginghose mit einem elastischeren Bund und spitz zulaufenden Beinen.

Herbst Wandern Schuhe

10. Das Warm-up ist wichtig

Drinnen läuft vielleicht schon die Heizung. Nach einem guten Frühstück gehst du nach draußen und BOOM… Es ist doch recht kühl. Nimm dir die Zeit für ein Aufwärmen, um deinen Körper vorzubereiten, bevor du deine Herbstwanderung beginnst. Lege langsam los und passe dein Tempo schrittweise an.

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